
In stillen Nächten
Manchmal,
wenn in stillen Nächten,
die Zeit still zu stehen scheint.
Wenn Dämonen aus finsteren Gemächern
zu dir kommen, in der Dunkelheit.
Wollen dich ergreifen und zerreißen,
geben Grauenhaftes und Seelenleid.
Wenn du regungslos, bewegungslos
in den kalten Wolken liegst,
und kein Engel dich zum Schlafe wiegt.
Dann steh auf,
und bleib nicht liegen,
in den Lacken, den nassen,
wo sie dich fassen
Geh hin, wo wahre Liebe liegt,
dich ganz zart zum Schlafe wiegt
Umarmt dich in so dunkler Nacht,
hält dich fest und gibt fein acht,
dass kein Leid dir mehr geschehe,
bleibt doch bei dir, schenkt dir Nähe.
Für immer bis zur Ewigkeit.
In der Unendlichkeit, für alle Zeit.
Winter
Wenn ich so nach draußen schau
Alles kalt, dunkel und grau
Kein Grün mehr nirgends steht
Alles nun vom Wind verweht
Wo findet meine Seele Ruh ?
Hab keine Lust, was ich auch tu
Wann kehrt die Leichtigkeit ein ?
Strahlt der Sonne wieder Schein ?
Wo ist alles hin, wann gegangen ?
Wann wurde die Liebe gefangen ?
Von der Dunkelheit
Von der Einsamkeit
Von der Ewigkeit
Hab keine Angst, alles geht vorbei
Dort ist ein Silberstreif am Horizont
Es ist die Sonne, wie sie kommt.
